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Winterstimmung am Niederrhein

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Wie mit Puderzucker bestäubt

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Dieses Bild ist schon etwas älter und zeigt den Forstgarten in Kleve.

Der Neue Eiserne Mann

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Der Eiserne Mann, richtiger Neue Eiserne Mann, ist ein Standbild (Säulenfigur) in Kleve. Er befindet sich in den barocken Gartenanlagen mit Amphitheater am Tiergarten und stammt von Stephan Balkenhol. Das Standbild erinnert an den Prinzen Johann Moritz von Nassau-Siegen und wurde zu seinem 400. Geburtstag am 18. Juni 2004 enthüllt.

Vorläufer war ein gleichnamiges Säulenstandbild des 17. Jahrhunderts, das wohl den Söldner Martin Schenk von Nideggen darstellte, den Erbauer der Festung Schenkenschanz in der Gabelung von Rhein und Waal. Diese Bildsäule wurde 1794 von französischen Revolutionstruppen zerstört.

Die Beschaffung und Aufstellung des Neuen Eisernen Mannes am Amphitheater wurde als Geschenk der Klever Bürgerschaft verwirklicht. Die Enthüllung erfolgte am 18. Juni 2004. Zum 400. Geburtstag des Prinzen Johann Moritz wollte der Freundeskreis der Museen Kurhaus und Koekkoek ein Zeichen setzen.

So entwickelte sich die Idee, Kleves Logo des 17. Jahrhunderts und das Wahrzeichen der Klever Gärten in Abstimmung mit der Denkmalpflege wieder zu beleben. Der Bildhauer Stefan Balkenhol (geb. 1957) orientierte sich bei der Erstellung am Denkmal des 17. Jahrhunderts und übernahm dessen Aufbau. Aus einem Betonfundament erhebt sich eine gusseiserne Säule, auf der eine goldene Kugel ruht.

Auf dieser Kugel steht ein Mann aus Bronze, ein Mensch unserer Zeit, der eine schwarze Hose und ein weißes Hemd trägt. Das Schwert in seiner Rechten verbindet ihn einerseits mit der Mars-Figur des Johann Moritz, andererseits entrückt es ihn aus der Gegenwart.

Balkenhols Mann ist ein Krieger wider eigenen Willens, zufällig mit einem Schwert bewaffnet, linkisch und leicht verletzlich.

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